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Ein süßer Clip, wie Kids die Liebe sehen


Clip von ANTENNE BAYERN
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9. Februar 2011

Das stärkste Gefühl der Welt

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Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft […]“. Ein Zitat des Deutschen, sehr bekannten Rappers Alligatoah. Und auch wenn Rapper jetzt nicht gerade dafür bekannt sind, die tiefgründigsten Gefühle zu thematisieren, sondern eher oberflächlich bleiben, birgt dieses Zitat enorm viel Wahrheit, was mit Sicherheit hier der oder die ein oder andere Leser oder Leserin mitbekommen musste. Eine schmerzliche Erfahrung, wenn krankhafte Eifersucht in der Beziehung zur großen Belastung wird. Noch schmerzlicher aber, wenn man sich sehnlichst eine Beziehung und eben diese Eifersucht wünscht, sie aber schlicht nicht kommen möchte. Sie einfach so wegbleibt und noch nicht einmal in Sichtweite ist.

Was viele Menschen heutzutage dann machen? Natürlich – sie nehmen sich die Universallösung des 21. Jahrhunderts zur Hand: das Internet. Sie finden dann die tolle Website in den ersten Plätzen der Suchergebnisse oder in den Anzeigen von Google Adwords und klicken mit Freuden darauf. Dann erscheint es ihnen wie der Himmel. Tausende Singles, die auf der genau gleichen Suche sind, wie man selbst. Tausende Menschen, die pozentiell zu einem passen könnten.

Das Blöde: Ob es dann auch tatsächlich der Himmel ist, stellt sich erst später daraus – und ist maßgeblich davon abhängig, ob man ein Mann oder eine Frau ist.

Als Mann nämlich schreibt man mit sehr große Wahrscheinlichkeit einfach immer wieder jemanden an, trifft sich mit ihr oder mit ihm und lässt sich so fallen, in die Vorteile der 

verabredeten Zweisamkeit. Frauen sind da leider nicht ganz so gut dran, oft jedenfalls. Denn auch wenn sie das Glück haben, nicht so sehr initiativ tätig werden zu müssen, weil sie oft angeschrieben werden, bekommen sie des Öfteren auch eher unschöne Nachricht – und das sowohl als Bild als auch als Text. Einige Männer meinen nämlich, sich im Internet nicht benehmen zu müssen und kommen so mit den krudesten Anmachen oder sogar den gefürchteten, ungewollten „Dick-Pics“, also Bildern des Gemächts des Mannes. Kein schöner Anblick, wenn man das nicht sehen wollte.

Das hier ist also auch als ein kleiner Aufruf zu verstehen, dass sich diese Gruppe an respektlosen und dreisten Männchen vielleicht einfach mal ein wenig zurückhält und nicht jeder diese Bilder aufzwingt. Ebenso wichtig zu erwähnen ist es aber natürlich auch, dass das absolut nicht die Masse ist. Die Meisten wissen durchaus, was die Worte Charme, Anstand und Respekt bedeuten und erreichen so im Übrigen auch bessere Ergebnisse.

Aber ist es eigentlich überhaupt möglich, im Internet die so häufig laut beschrieene, große Liebe zu finden? Denn meistens konzentrieren sich im Internet viele eher auf den kurzweiligen Spaß, denn auf die schöne Zukunft. Es ist dann eher so ein Treffen – Fun – nie wieder sehen, denn ein – Verliebt – Verlobt – Verheiratet.

Insgesamt aber ohnehin eine Entwicklung, die sich immer mehr durchzieht. Es wird später geheiratet und insgesamt auch noch weniger. Die Menschen legen den Fokus lieber auf das kurze Vergnügen, denn auf ernsthafte Beziehungen. Wäre für den oder die einen oder andere ja auch wahrscheinlich ein bisschen zu viel Arbeit. Faul geworden sind viele der neuen Generationen, zu faul, für neue Beziehungen.

Dabei ist das doch etwas so Schönes. Alleine das erste, ernsthafte Date. Es folgt eine Beschreibung mit den klischeehaften Rollenverteilungen. Das soll niemanden diskriminieren.

Man stelle sich vor, Mann und Frau steigen gemeinsam aus dem Auto. Der Mann hat davor die Frau standesgemäß abgeholt. Sie trägt ein rotes, kürzeres Kleid, samt edlem Collier. Auch Armreife schmücken den trainierten Körper, die Highheels mit berühmter roter Sohle runden das Outfit unvergleichlich ab. Es ist ein Anblick für Götter, ein Engel, der da über den Asphalt schwebt. Daneben geht der Mann, ebenfalls in Schale geworfen. Er glänzt mit einem maßgeschneiderten Anzug, der sich optimal den Formen seiner Brustmuskulatur und dem Bizeps anpasst. Trainiert, erfolgreich und gesund sieht er aus, mit dem leicht braunen Teint, den tiefbraunen Augen und dem Bilderbuch-Lächeln. Das ist einer, dem man Vertrauen kann, denkt sie. Er ist dabei einfach nur hin und weg von dem atemberaubenden Kleid und den wellenförmigen, dunkelblonden Haaren. Sie sieht aus, als wäre sie mit ihrer perfekten Mähne gerade erst vom Pferd gestiegen, als hätte sie einen weiten Weg auf sich genommen, nur um ihn zu sehen.

Und währenddessen fragt sich der Mann, ob diese Frau gerade real ist. So viel Zeit zum Nachdenken ist allerdings gar nicht, denn dort kommt bereits die Eingangstür. Galant öffnet er sie und geleitet sie mit einem sanften Druck am Rücken elegant in das Restaurant, wonach er den ausgesuchten Tisch mit der feuerroten Rose und der heimeligen Kerze ansteuert.

Als beide sitzen, wird ein edler Champagner serviert, der schon allein durch das Sprudeln eine leichte Gänsehaut verursacht. Ein Abend, wie er perfekter nicht sein könnte, geht also seinen Weg.

Wenig überraschend: sechs Monate später, sind die beiden immer noch zusammen.

Doch jetzt gehen sie nicht mehr so oft perfekt gestyled ins Restaurant, sondern kuscheln entspannt auf der Couch bei Chips, Wein und Film.

Und das ist doch wohl das Beste, was man machen kann, oder?

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28. September 2020